Tipps und Tricks aus unserer Salesforce Beratung: Salesforce Listviews sinnvoll nutzen

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Was es mit Salesforce Listviews auf sich hat und warum sie für den Vertrieb so wichtig sind!

Salesforce arbeitet auf Grundlage von Objekten, die bezogen auf den Vertrieb, aus verschiedenen Standard Objekten wie z.B. Leads, Accounts, Kontakten oder Opportunitys und noch weiteren benutzerdefinierten Objekten bestehen können. In einem Unternehmen können sich schnell große Datenmengen zu jedem einzelnen Objekt ansammeln, daher ist es ratsam diese intelligent zu filtern.

Diese Aufgabe übernehmen Salesforce Listviews. Sie ermöglichen eine schnelle Übersicht, da man seine Daten nach bestimmten Kriterien in Gruppen zusammenfassen kann. Durch gefilterte Datensätze sieht man beispielsweise, welche Kunden in welcher Phase “hängen” und was daher die aktuellen To Do’s sind.

Um Salesforce Listviews besser zu verstehen, zeigen wir diese am Beispiel von Leads. Um aus einem Lead eine Opportunity zu machen, muss man diesen gezielt bearbeiten. Leads können dabei verschiedene Stati durchlaufen. Diese zeigen an, in welchem Bearbeitungsstand man sich derzeit befindet und welche Aktivitäten noch auszuführen sind. Es empfiehlt sich daher, die Lead-Stati als einzelne Listviews anzulegen, um den direkten Überblick zu haben. Ergänzt mit weiteren Filterkritierien können sich folgende Listviews ergeben:

  • Heutige Leads
  • Alle offenen Leads
  • Offene Leads – neu
  • Offene Leads – versuchte Kontaktaufnahme
  • Offene Leads – kontaktiert
  • Offene Leads – qualifiziert
  • Offene Leads – terminiert
  • Geschlossene Leads – kein Zielkunde
  • Geschlossene Leads – Spam
  • Meine ungelesenen Leads
  • Zuletzt angezeigte Leads
In der Regel bearbeitet jeder Vertriebsmitarbeiter gleichzeitig eine Vielzahl von Leads. Oft ist es dabei schwierig, den Überlick zu behalten und zu wissen, welcher Lead schon kontaktiert wurde und welcher nicht. Hier bieten Listviews die optimale Hilfe, da sich der Vertriebsmitarbeiter beispielsweise unter dem Listview „Offene Leads – versuchte Kontaktaufnahme“, alle nicht erreichten Leads anzeigen lassen kann. Er sieht somit auf einen Blick welche Leads er noch mal anrufen sollte. Er kann somit seine Arbeit besser strukturieren und den Lead weiter bearbeiten, um am Ende eine Opportunity zu erzielen.

Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung von Listviews ist natürlich, dass die Lead-Stati  – genau wie alle andere Daten in Salesforce – regelmässig gepflegt werden, da sonst zu viele oder zu wenige Datensätze angezeigt werden.

Die Arbeit mit Salesforce Listviews ist gleichermaßen einsetzbar bei den anderen Objekten, wie den Accounts, Kontakten oder Opportunities.